ÜBER MICH

  • Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste (Schulmusik)
  • Bachelorstudium am Winterthurer Institut für aktuelle Musik (Pop/Rock), Hauptfach Drums
  • Gitarrenlehrer an der Musikschule Kelleramt
  • Leitung der Schülerband
  • viel Band- und Bühnenerfahrung

MR. Cucumber The Coconut Dude

Mit sieben Jahren konnte ich mich In der ersten Klasse erfolgreich gegen den Flötenunterricht wehren und durfte direkt anfangen die Drums zu spielen. In diesen jungen Jahren wurden mir die wichtigsten Dinge der Musik beigebracht, ich spreche weder von Technik noch von Theorie, sondern von einer sehr tiefsitzenden Faszination für Klänge, Freude an einem für mich extrem wichtigen Ausdruck von Emotionen, Ausdauer an Etwas zu arbeiten was nicht von Anfang an klappt und sehr viel Herzblut für diese Art der Kunst. Anfangs Oberstufe begann ich Bass zu spielen um mich in dem Gitarren und Schlagzeug-Überangebot der Bezirksschulmusiker/innen durchsetzen zu können. Später wurden mir Gitarren vermacht von Leuten die damit aufgehört haben sie zu spielen und wie das halt so ist, wenn man seine Kindheit mit Nirvana und Green Day verbrachte, gründeten wir eine Band nach der anderen. Ich würde es gerne professioneller ausdrücken, aber: Ich bin oft auf die Fresse gefallen und habe definitiv einen sehr umständlichen Weg mit vielen peinlichen und auch finanziell ungemütlichen Momenten hinter mir. Allerdings würde ich behaupten, dass ich genau durch diese praxisorientierten Erfahrungen bereits jetzt viel Wertvolles gelernt habe, was man in keiner Schule lernen kann.

Jahre später hat sich an dieser Faszination nicht viel geändert Ich unterrichte Schlagzeug und Gitarre, gebe Nachhilfe in Musiktheorie und freue mich immer wieder mit anderen Leuten auf der Bühne oder im Studio zu stehen. Durch das Jahr bin ich als Gitarrist, Drummer oder Screamer/Frontmann für verschiedene eigenen Projekte von Reggae bis Metalcore unterwegs und versuche meinen Horizont so breit wie möglich zu halten.

Musik von der rhythmischen Seite her zu lernen ergibt in meinen Augen mehr als nur Sinn. Rhythmische Ideen zu kennen und  anwenden zu können sowie Taktgefühl und ein Feingefühl für Dynamik zu entwickeln hilft einem beim Erlernen jedes weiteren Harmonieinstrumentes sowie bei der Bewätligung des Alltages. Sei es in der aktuellen “Popkultur” in Züri City oder in den 20ern in New Orleans, die Trommelrhythmen aus Afrika sind allgegenwärtig und deren Einfluss darf nicht unterschätzt werden. Durch Interesse an gewissen musikhistorischen Themen und einem Herz das früh von The Wailers in Richtung Jamaika gezogen wurde und eine Reise über Kuba, mit all seinen Claves und 6/8 Rhythms gemacht hat, finde ich meine Inspiration auch immer wieder in verschiedener europäischer Volksmusik. So, genug gelabert, see you.